Sooregosler Oberchöuch Gesamtfoto

Fasnacht 2021 abgesagt

Willkommen auf der Webseite der Sooregosler.
Aufgrund der aktuellen Corona-Siutation mussten wir die Fasnacht 2021 absagen. Wir hoffen auf eine unbeschwerte Fasnacht 2022 und freuen uns euch dann wieder bei einem Auftritt zu begrüssen.

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Bereits am frühen Nachmittag am vergangenen Samstag trafen sich die Vollblutmusiker aus Oberkirch in der ZSA. Doch als aller erstes war nicht das Schminken angesagt, sondern das Zurückverschieben von sämtlichen Material (Instrumente und Grende) in den SGO-Anhänger. Unter der Woche musste der ziemlich ramponierte Anhänger auf Anraten des Gosler-Fahrzeugbauingenieurs Mändali zur Reparatur, was einer vollständigen Demontage der Instrumente bedurfte. 

Langsam aber sicher kommt die Fasnacht 2019 in Fahrt. Gleich an zwei Anlässen waren die Sooregosler Oberchöuch zu finden. Doch beginnen wir zuerst von vorne:

 

Freitag

Bereits am Freitagabend trafen sich die Gosler in der, bereits zu einem waschechten Hasenbau verkommenen, ZSA. Dort informierte der Teilzeit-Tambi MT über den weiteren Verlauf des Abends. Unser Hauptsponsor Ali (Wisu) vom Restaurant Protos feierte seinen 60.Geburtstag. Die Gosler liessen es sich nicht nehmen dem Jubilar in der Pizzeria ein kleines Ständli zu spielen. In der, zugegeben recht engen Angelegenheit überreichte unser Präsident (ein sehr volksnaher Mann) TT dem Jubilar unsere wärmsten Glückwünsche und das Geschenk. Auch der Chronist möchte sich im Namen der SGO-Truppe bei Ali (Wisu) für sein langjähriges Engagement bei uns bedanken und wünscht ihm im neuen Lebensjahr alles Gute! 

Nach dem Ständli und dem köstlichen Plättli wurde es langsam Zeit für die Gosler sich in das Dorf der Zahnbürsten (Triengen) zu machen. Doch kaum eingestiegen, verschlug es dem Troxler Jost (Ja, der mit dem grünen Traktor) die Sprache. Der Mauenseer im Dienste der Gosler stellte fest, dass der Car gänzlich ohne Bier die Reise nach Triengen antrat. Zum Glück überlebte der Massey-Ferguson-Enthusiast die Reise ohne das hopfige Getränk dennoch. Im Dorf angekommen, verteilten sich die Gosler bis zum Auftritt im Festgelände. Wer sich in der Kaffeestube aufhielt, wurde Zeuge eines beinahe schon historischen Ereignisses: Das präsidiale Team um TT (volksnaher Präsident der Gosler) und Troxler Jost (Präsident Fanklub Massey-Ferguson Sektion Bognau) wähnten sich beim Jassen bereits als Sieger. Immerhin hatten die beiden Jass-Gurus schon 1000 (in Worten tausend) Punkte Vorsprung auf das Duo MT/Chäsi. Doch die beiden verloren das Spiel dennoch spektakulär (da würde selbst Monika Fasnacht und der gute Ernst Marti die Welt nicht mehr verstehen).

Doch nun genug von der Monika und mehr von der Fasnacht: Ein Auftritt stand ja auch noch an. In der Halle glänzten die Gosler mit einem guten Auftritt bei dem das anwesende Partyvolk voll auf ihre Kosten kam und schon beim ersten Lied der Vollblutmusiker aus Oberkirch die Hüfte schwangen. Nach dem Auftritt vergnügten sich die Gosler auf dem Festgelände bis in die frühen Morgenstunden...

 

Samstag 

Viele Gosler folgten der Einladung von Ali, der sich bei den Gosler für das am vorigen Abend gespielten Ständlis, mit einem Apero bedankte. Danach ging es langsam aber sicher zum Schminken in die ZSA, wo das Schminkteam wieder ganze Arbeit geleistet hat. Unter den Augen des frisch gebackenen Feuerwehr-Offiziers Rogger Stefan machten sich die Gosler auf den Weg nach Dagmersellen. Dort stand als erstes das Monsterkonzert auf dem Programm, welches die Gosler als eine der einzigen Guuggen mit "Grend" absolvierten. Danach vergnügten sich die Gosler wiederum bei Speis und Trank auf dem Festgelände bevor es mit dem Auftritt in der Kafistobe weiterging. 

Beim Auftritt in der Kafistobe wurden die Gosler Zeuge einer Hitzewelle. Die sehr leistungsstarke Heizung und deren Heizstrahl gleich oberhalb der Vollblutmusiker aus Oberkirch sorgte fast für einen erneuten Hitzesommer (und das im Februar!). Dies führte dazu, dass die Gosler nur mit Mühe den Feuerwehr-Offizier Rogger Stefan vom Ausrücken abhalten konnten (der Neo-Offizier wollte schon prophylaktisch für einen bevorstehenden Waldbrand ausrücken...). Trotz der brutalen Hitze spielten die Gosler ihren Auftritt cool (was für ein Wortspiel, der Chronist ist stolz auf sich selber) herunter. 

Nach getaner Arbeit vergnügten sich die Gosler auf dem weiträumigen Festgelände weiter. Der Chronist hat sich sagen lassen, dass sogar Toilettenartikel (Wäääh) im Einsatz gestanden sind. Einzelheiten kann der Chronist nicht nennen denn auch hier gelten Hygienevorschriften...

Item, für Gosler gehts am nächsten Samstag in Buttisholz bei der Monsterparty weiter...hoffentlich dann wieder sauber. 

 

In aller Früh besammelten sich die Gosler am Samstagmorgen in der ZSA. Jedem der anwesenden Profimusikern war klar welch ein straffes Programm sie heute zu absolvieren hatten. Nach dem Schminken wurden sie von Markus begrüsst. Er war der Fahrer des Cars welcher die Musiker nach Engelberg bringen sollte. Dieser Markus, er wollte partout nicht Chauffeur genannt werden, chauffierte die Gosler ohne Probleme nach Engelberg. Während der Fahrt beigeisterten die Erstalis mit Engelsgesang die anderen Fahrgäste. Sie machten die Sache so gut, sodass gewisse Individuen gar nicht mehr aufhören wollten. In Engelberg angekommen, wurden die Gosler nur kurze Zeit später per Gondel in Richtung Trübsee gebracht. 

In der Höhe angekommen bereiteten sich die Vollblut-Musiker professionell mit Jassrunden, Kaffee und Tee auf den ersten Auftritt vor. Wer nun befürchtet hatte, den Goslern würde bei der Höhe die Luft zum Spielen weggleiben, der wurde Lügen gestraft. Beide Auftritte wurden vom Teilzeit-Tambi MT für gut befunden. In der freien Zeit vergnügten sich die Oberkircher Musikanten in der Gaststube oder schlittelten (als Schlitten diente ein Essenstablar...keine weiteren Fragen...) die Abhänge herunter. 

Danach ging es wieder zurück ins Tal wo beim Chalet wo zahlreiche Schaulustige und Touristen auf die Gosler warteten. Auch dort zeigten die Musiker einen sauberen Auftritt, was aufgrund der fortgeschrittenen Konsums von alkoholischen Getränken bei einzelnen schon eine wahre Meisterleistung darstellte. Nach dem Auftritt versammelten sich die Gosler noch bis zu Abfahrt nach Dallenwil im Chalet, wo auch noch altgediente Ex-Gosler auf sie warteten. 

Während der Fahrt nach Dallenwil schlug wieder einmal die Stunde des Alleinunterhalters Pascal. Die laufende Witzmaschine aus Oberkirch übernahm kurzerhand das Mikrofon und trällerte einen "guten" Witz nach dem anderen. Endlich in Dallenwil angekommen, vergügten sich die Gosler im grossen Festgelände bis ihr Auftritt anstand. Als man sich dann zum Auftritt beim Anhänger besammelte, musste der gute Teilzeit-Tambi MT wohl zweimal leer schlucken: Ihm offenbarte sich ein Bild des Grauens. Der Zustand einiger Gosler war derart...ramponiert dass man nicht an einen Auftritt denken konnte. Doch wie bereits oben erwähnt sind die Sooregosler eben eine abolute Profi-Truppe die auch unter erschwerten Umständen liefern können. So auch letzten Samstag. Die Gosler legten nochmals einen geilen (der Chronist möchte sich für Wortwahl entschuldigen, doch es musste einfach mal raus) Auftritt hin. Das hätte wohl der ebenfalls starke ramponierte MT nicht mehr für möglich gehalten. Doch was im Sport gilt auch eben in der Fasnacht: Wenn es wichtig wird, muss man Leistung zeigen!

Nach dem Auftritt vergnügten sich die Gosler weiterhin auf dem Festgelände. Unter ihnen übrigens auch der Ex-Gosler und ebenfalls Ex-Chronist Hänsu Faden. Kurz vor 02:00Uhr war es Zeit für Gosler langsam nach Hause zu fahren. Leider war die Abfahrt ein einzig wahres Chaos. Die ramponierten Gosler trugen wohl auch nicht gleich zur Beruhigung bei der Situation bei...sagt man...

Fast eine Stunde verging bis sich der Car in Bewegung setzen konnte. Aufgrund eines technischen Defekts des Anhängers (verschuldet durch den Chauffeur, nein es war nicht der Markus) und einem chaotischen organisierten Parkingmanagement musste der Ahnänger sogar im fernen Obwalden (oder war es Nidwalden?) gelassen werden...

Wie das Jäggli des volksnahen Präsidenten TT (vgl. 2018) im letzten Jahr, liessen die Gosler etwas in Engelberg resp. Dallenwil zurück. Doch genau wie letztes Jahr gibt auch hier ein Happy End: Der Anhänger fand den Weg nach Oberkirch am Sonntag wieder und steht den Profi-Musikern wieder zur Verfügung, wenn es am Freitag nach Triengen zum Suugerball geht...

 

Bereits am späten Nachmittag des vergangenen Samstags konnte der umtriebige Oberkircher eine Meute Hasen in der nähe der ZSA beobachten. Ungewohnt früh trafen sich die Golser beim Schminken im "Chäller". Das Ziel des heutigen Abends: Das Guuggertreffen in Willisau. Als die nun geschminkten Gosler die warme ZSA verließen, war der Car schon Abfahrbereit. Doch dann erblickten sie den Fahrer des Gefährts: Diesel-Peter. Ein paar Gosler, vorzugsweise diejenigen mit schon ein paar Jährchen mehr auf dem Buckel, fingen sogleich an sich köstlich zu amüsieren.

Werte Leser dieses gesellschaftskritischen Informationsmediums, der Chronist kann Ihnen nur in groben Zügen erklären was es mit dem sonderbaren Diesel-Peter auf sich hat. Es sei Ihnen jedoch gesagt, dass vor Jahren ein voller Dieseltank, ein offener Tankdeckel, viele Kurven und eine beträchtlichen Menge an Ölbindern dabei eine wichtige Rolle gespielt haben sollen...

Nun, bei der Fahrt in die Metropole des Luzerner Hinterlands kann der Chronist von keinem erneuten geschichtsträchtigen Malheur, welches einen neuen Spitznamen generiert hätte, berichten. 

In Willisau angekommen, vergnügten sich die Frauen und Mannen aus Oberkirch an den Bierständen, des bereits fasnachtlich dekorierten Städtchens oder weilten in den warmen Schenken der Altstadt. Bald war es aber soweit für den ersten Umzug der neuen Saison. Als eine der ersten Formationen überzeugten die Gosler, das trotz bitterer Kälte zahlreich gekommene Publikum. Nach einem weiteren Auftritt auf der Kirchentreppe ging weiter im straffen Zeitplan, denn schon wenige Minuten nach dem Auftritt am Monster spielten die Sooregosler Oberchöuch bereits wieder. Am Auftritt vor der Festhalle zeigten die Vollblut-Musiker nochmals ihr ganzes Können und schlossen den Abend, was die Auftritte angeht, erfolgreich ab. 

Nach einer Stärkung nahmen die Gosler die Festhalle und die Kafistube in Beschlag. Nach Stunden des Jassens und des Konsumierens von vornehmlich alkoholisierten Getränken, ging es dann irgendwann nach Hause. Sie merken bestimmt, werte Leser, dem Chronisten fehlen hier doch einige Details. Doch auch Chronisten sind dem Alkohol nicht abgeneigt und können sich aufgrund dessen nicht immer an alles erinnern, respektive niederschreiben. Entschuldigen Sie meine Verfehlungen, ich hoffe mich wieder in alter Frische, nach dem Schneetag in Engelberg bei Ihnen zu melden. Die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt...wobei es ist Schneetag...hoffen Sie aber erwarten Sie nicht zuviel...

Freitag

Wenn leise der Schnee rieselt, dann treffen sich die Schneehasen in der Polo-Ferrari-Bar. Was in der gängigen Biologie bereits als Naturkonstante abgetan wird, hat ihren Ursprung im beschaulichen Oberkirch. Dort kann der Laie einmal im Jahr Zeuge werden wie die Sooregosler Oberchöuch in der kultigen Polo-Ferrari-Bar einkehren. Auch in diesem Jahr war es wieder soweit. Im dichten Schneegestöber des 11.01 traf sich die Hasencrew aus Oberkirch um den anwesenden Gästen (das "who is who" des gesamten Dorfes) ein Ständchen zu spielen. Unter der Leitung des Hobby-Tambourmajoren MT (für alle eifrigen auswärtigen Leser: Der Mann heisst mit getauften Namen Markus, das erklärt das M in MT. Da er sich mit seinem Bruder noch den Nachnamen Trachsel teilt, wurde aus Markus Trachsel MT. Entschuldigen Sie meinen kurzen Exkurs in die Namenkunde der Gosler aber es musste mal gesagt werden.) spielten die Gosler unter freiem Himmel ihre schönsten Klänge. Während der gute Petrus es aus grosser Höhe schneien liess waren einige Gosler, darunter der Chronist, froh über einen gedeckten Platz. Der Paukenzampano Mändali hatte wohl kurzfritig andere Pläne und verkleidete sich als Schneemann (mit gütiger Hilfe der Posaunenlegende Häfi), was für einiges Gelächter sorgte. Nach dem gelungenen Auftritt vergnügten sich die Gosler noch bis in die frühen Morgenstunden in der gut besuchten Polo-Ferrari-Bar wo die Gastgeber einen wirklich gelungenen Anlass auf die Beine gestellt haben. 

 

Samstag 

"Tereter Nächt". Diese Zwei an sich harmlosen Worte verkommen in Kombination zu einem der tragenden Säulen der Vorfasnacht. Dementsprechend gross war die Vorfreude auf das durch die Dorfguuger Knutu-Teret organsierte Fete. Nach dem obligaten Schminken in der ZSA und einer kurzen Carfahrt nach Teret hatten die Gosler ihren ersten Auftritt am Monsterkonzert. Als eine der einzigen Formationen spielten die Musikanten aus Oberkirch mit dem anmutenden "Grend". Nach getaner Arbeit nutzen die Gosler die Zeit bis zum nächsten Auftritt effizient. Viele von ihnen konnte man in der "Schnopfhötte" begutachten. Dort spielte die legendäre Erika Arnold auf. Wer an dieser Stelle auf ein spontanes Comeback des "Tenors aus Teret", Pascal Emmenegger gehofft hat, muss der Chronist leider enttäuschen. Trotz einer winkenden Gage im einstelligem Bereich, wollte sich der gefeierte Held der Chöblete 2019 nicht zu einem erneuten Auftritt hinreissen lassen. Der Abend nahm aber noch eine tragische Wendung: Erika Arnold bat den schon ganz bleich werdenden Pascal nämlich auf die Bühne. Doch anstatt ein Lied mit ihm zu trällern, überreichte sie ihm eine ganzen Karton Mohrenköpfe mit wärmsten Glückwünschen. Welch eine Geste! Im Namen der Sooregsoler dankt der Schreiberling herzlich für diese Überraschung!

Doch nun genug der Sentimentalitäten. Gespielt wurde nämlich auch noch. Und wie! Die Gosler zeigten auch zu später Stunde einen tollen Auftritt und liessen das anwesende Partyvolk so richtig abgehen. Ein von A-Z gelungener Abend für die Gosler neigte sich nach dem Auftritt aber noch nicht dem Ende entgegen. Bis in die frühen Morgenstunden genossen die Oberkircher Musikanten die Festivitäten bevor es dann für den ein oder andern langsam nach Hause ging...

 

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