Nach der doch sehr frühen Königsetappe stand am letzten Samstagabend der Auftritt der Tereter-Nächt auf dem Programm. Die Vorfreude war schon die ganze Woche für die Goslerbelegschaft riesig. Dass dieser Anlass auch einen mit einer grossen Publikumsanzahl ist, liess sich schon an der Nachfrage für Mitfahrgelegenheiten mit unserem Car spüren. Was so alles passierte und wie der weitere Verlauf der Geschichte ist welche vor einer Woche begonnen hat – das erfahrt ihr alles in der nächsten Zeilen.

Bereits in den morgendlichen Stunden zogen einige Gosler Richtung Luzern. Traditionell findet jeweils am Weekend der Tereter - Nächt auch die Bahnhofguuggete beim Vorort von Horw jeweils Samstags statt. Gemäss Rückmeldungen haben sich da die Städter noch immer nicht geändert. Schminken = Fehlanzeige und die Freude an Konfetti lässt auch mehr als zu wünschen übrig. Jedenfalls kommt die Fasnächtliche Dekoration im Protos dieses Jahr sehr zur Geltung. Ein spezieller Dank an TT für seine Ausführungen und besonders auch an Nadine und den neu beschaffenen Staubsauger für das Putzen (offensichtlich hat Ali doch Umsatz gemacht :-)). Da der Schminktermin aufgrund der raschen Abfertigung zeitlich nach hinten verschoben worden wurde, schien trotz neuzeitiger Kommunikation nicht bei allen zu 100% durchgedrungen zu sein. Emmenegger Päscu ist zwar ein treuer Whatsapp User, jedoch hat er wohl so seine Mühe beim Lesen und Verstehen von Texten. Ja  - dies ist halt deutlich schwieriger als Bilder oder Videos anzuschauen und weiterzuleiten… Auf dem Weg zum Schminklokal weiss ich nun dank Ruedi, dass die Regenschirme auch den Römer zu verdanken sind, ja – Hans lernt nie aus…

Der Chauffeur dieses Jahr, war wesentlich Ortskundiger als jener letztes Jahr. Denn er peilte direkt und ohne Umweg nach Teret. Ist auch nicht schwierig, dann nach meinen Kenntnissen war in Grosswangen kein Anlass ausser der 60. Geburtstag von Onkel Balduin. Da wir aber keine Einladung hatten, gab es auch keinen Grund nach Grosswangen zu fahren.

Dass das Instrumenten Depot in Teret weiter entfernt ist als üblich bei anderen Anlässen ist mittlerweile auch kein Geheimnis. So entleerten wir den Anhänger und schleppten das ganze Equipment zum Festgelände hoch, etwas so wie es die Legionäre dies früher auch taten. Nach unmittelbarer Ankunft auf dem Gelände konnten wir gleich beim Monsterkonzert antraben. Im Anschluss gab’s dann mal was zwischen die Zähne und so war die Ausgabe SGO @ Tereter - Nächt lanciert.

Das Bar- sowie Kaffeezelt war schon bald auf Grund des hohen Besucherandrangs voll (später dann auch die Leute in den Zelten). Wer den Fleischhaufen meiden wollte, der war in der Halle im Irishpup genau an der richtigen Adresse. Jene hatten mehr als genug Platz, ja man konnte sogar noch umfallen bei zu hohem Guinnesskonsum… Sehr erwähnenswert ist, dass die Golser in wohl naher Zukunft auch eine Guinnesstrinkerin in den Reihen verzeichnen kann. Hut ab Manu, dran bleiben – alles kommt gut;-). Während die einen sich also mit Guinness regelrecht bekleckerten oder sonst irgendwo reichlich konsumierten, machte das letzte Woche erwähnte „Paar“ wieder an die Sache. Zitat: „Eifrig suchten sie sich einander“, so liess ich es mir jedenfalls sagen. Der aktuelle Status ist aber nach wie vor unklar, so kann eigentlich nicht mehr als „nur“ Spekuliert werden. Leider sind beide bis heute Montag zum Redaktionsschluss für Fragen oder klärende Statements nicht erreichbar gewesen. Ein Kenner der Szene, welcher namentlich nicht genannt werden möchte spekuliert, dass sich dies zu einer echten Beziehung avancieren wird. Auch sind beide gemeinsam nachhause gegangen, jedoch in Richtung Burg oder Oberhof bleibt unbekannt. Die Redaktion bleibt jedenfalls dran.

Speziell gegenüber den vorherigen Auftritte auf dieser Tournee war, dass diesmal schon vor der Arbeit das Vergnügen startete. Doch wir dürfen feststellen, dass das Probeweekend im November ein voller Erfolg war. So nahmen wir zum Auftritt um 23:30 Uhr das Heft in die Hand, schlugen es auf Seite 42 auf und so legten wir erstmals vor „heimischen“ Publikum einen beachtlichen Auftritt hin. An dieser Stelle nochmals einen Gruss an die Geschwister Irene und Meier ;-)

Nach dem Fussmarsch zum Anhänger und wieder zurück zum Festgelände folgte dann der Absch(l)uss. Auch Ruedi war gemäss Berichten noch an etwas dran (scheinbar hat das erste Date bereits in Pfaffnau stattgefunden), jedoch sind die Informationen so spärlich, dass hier noch nicht tiefer drauf eingegangen werden kann (auch hier bleibt die Redaktion dran). Um 03.15 Uhr kam dann die Heimfahrt mit dem Car für die meisten wie gerufen. Eine knapp zwei Hände volle Truppe machten sich nach Ankunft in Oberkirch auf den Weg zu Rogger Stifu, welcher als Gastgeber Spaghetti (ja bei ihm gibt es doch zwischendruch mal Pasta...) auf den Tisch zauberte. Lecker war es jedenfalls, da Kunze auf dem Steinboden ein sattes Verdauungsnickerchen machte. Ich befürchte es war sicher besser als im vergangenen Jahr im Car. Nur schon mit dem Aspekt, dass ein Haus in der Regel immer noch am gleichen Ort steht wenn man aufwacht.

Ja es ist also wieder einiges gegangen und Teretetet gehört bereits wieder der Vergangenheit an. Der nächste Halt auf unserer Tour ist am kommenden Samstag in Schlierbach beim All-Ball. Ein Legendärer Anlass, welcher von Legendären Legionären heimgesucht wird. Wir freuen uns wenn wir wiederum zahlreiche Fans in der Menschenmenge wieder sehen können. Die Redaktion bemüht sich wieder um einen ausführlichen Bericht sowie der eventuelle weitere Verlauf der Liebesgeschichte respektive Techtelmechtel, niemand weiss so wirklich was Sache ist…

Sit vis nobiscum potestatem